RVG | Unsere Landwirte - Erfolg auf der ganzen Linie
Hier stellen wir unsere Partner, die Landwirte vor. Diese arbeiten seit Jahren mit uns als führende Viehhändler erfolgreich zusammen.
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Landwirte

Interview mit Bernd Barkhaus, Schweinemastbetrieb in Hamm

Seit wann sind Sie Kunde der RVG?

Bernd Barkhaus: 
Seit wann kann ich gar nicht sagen, weil die Geschäftsbeziehung schon zu Zeiten meines Vaters begonnen hat. Es hat immer einwandfrei funktioniert, daher habe ich diese Zusammenarbeit fortgesetzt, als ich den Hof übernommen habe. Und das klappt bis heute sehr gut. Natürlich gibt´s in jeder Geschäftsbeziehung mal Meinungsverschiedenheiten, aber das ist ja völlig normal. Immerhin gibt´s da viele Stellschrauben: Pünktlichkeit, Qualität, Preis. Darüber wird gesprochen und dann geht´s weiter.


Was sind Ihre Vorteile als RVG-Mitglied?

Bernd Barkhaus: 
Als Vorteile nenne ich mal die drei Vs: Über die lange Zeit der Zusammenarbeit hat sich ein Vertrauen entwickelt, dass mir sehr wichtig ist. Dazu gibt es Verständnis von beiden Seiten für die Situation des Gegenübers. Und das Wichtigste: Es ist eine Verlässlichkeit da, die man heute einfach braucht in unserer Branche. Zum Beispiel, wenn man Tiere kaufen oder verkaufen will, muss man sich auf seinen Partner verlassen können. Ein LKW mit Schweinen hat schnell einen Wert von 30.000 Euro und mehr, und da werden weder von mir Sicherheiten verlangt, noch verlange ich Sicherheiten von der RVG. Dann geht so ein Geschäft auch flott über die Bühne.

RVG - Raiffeisen Viehvermarktung GmbH am 17.08.2017
RVG - Raiffeisen Viehvermarktung GmbH am 17.08.2017

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich im Aufsichtsrat der RVG

Bernd Barkhaus: 
Dafür gibt es eigentlich zwei Gründe: Einerseits bin ich so erzogen worden, ehrenamtlich zu arbeiten. Das gehört heutzutage einfach dazu. Ohne Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, gäbe es viele Dinge nicht, die wir als selbstverständlich und angenehm betrachten. Und es erweitert auf jeden Fall den Horizont, egal ob das Politik, Kirche oder eben die RVG ist, für die man sich einsetzt. Meine Arbeit im Vorstand ist ein Ehrenamt von vieren, und mehr schaffe ich auch nicht. Denn bei der RVG muss man sich schon ziemlich in die Materie einarbeiten. Immerhin haben wir in Aufsichtsrat und Vorstand eine Kontroll- und Schutzfunktion für unsere Mitglieder. Das ist spannend aber auch manchmal sehr anstrengend. Wir wollen, dass es der RVG gut geht. Und es ist tatsächlich ein sehr florierendes, dynamisches Unternehmen. Es macht einfach Spaß, das Unternehmen wachsen zu sehen, wie einen Baum, der sich weiter verzweigt.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Wie war´s früher in der Viehvermarktung, wie ist es heute, und wo läuft die Entwicklung hin

Bernd Barkhaus: 
Ich erinnere mich noch an den alten Geschäftsführer Wilhelm Wesselmann. Wenn er den Raum betrat, sprach er immer sehr laut und bestimmend. Das wäre nun natürlich nicht mehr zeitgemäß- es würde sich heute kein Landwirt mehr gefallen lassen. Heute kommt nicht der Geschäftsführer Martin Wesselmann selbst auf den Hof, sondern einer der RVG Spezialisten, je nachdem: Leute für den Bullen-, den Ferkel- oder den Mastschweinebereich. Es wird ruhig, klar und sachlich gesprochen, konstruktiv und auf Augenhöhe. Die Art, wie das vor 40 Jahren gemacht wurde, gibt es heute nicht mehr. Und für die Zukunft wünsche ich mir, dass die RVG weiter wächst. Da ist es der Job von uns Ehrenamtlern, aufzupassen, dass es gut weiterläuft. So, wie es jetzt aussieht, kann ich sagen, dass auch in Zukunft die Geschäfte mit der RVG sicher sind. Das muss auch so bleiben!

RVG - Raiffeisen Viehvermarktung GmbH am 17.08.2017

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Interview mit Benedikt Jeiler, Landwirt im Bereich Großvieh

Seit wann sind sie Kunde der RVG?

Benedikt Jeiler: Der Standort Enniger war uns schon vor der RVG bekannt. Das Unternehmen wurde damals noch von einem anderen Inhaber geführt und geleitet, mit dem wir in erster Linie mit Mastbullen handelten. In dieser Zeit wurden die Viehhändler des Öfteren ausgetauscht, da die Dichte an Händlern groß war. Das Motto hieß damals, wer am meisten bietet bekommt die angebotenen Tiere. Mit der Zeit änderte sich das Marktgeschehen im Viehhandel. Kleinere Unternehmen mussten mangels Nachfolger oder aufgrund des immer größer werdenden Drucks ihr Unternehmen schließen. Mit der RVG arbeite ich seit 2011 vertrauensvoll zusammen. Alle unsere Bullen werden über die RVG vermarktet. Auch die Fresser, die wir in unseren Betrieb einstallen, kommen von der RVG.

RVG - Raiffeisen Viehvermarktung GmbH am 07.09.2017
RVG - Raiffeisen Viehvermarktung GmbH am 08.09.2017 in Albersloh

Was sind ihre Vorteile als RVG-Mitglied?

Benedikt Jeiler: In der heutigen Zeit brauchen wir Landwirte einen starken Partner an unserer Seite. Die Lebensmittelbranche übt einen immer größer werdenden Preisdruck aus, der meist bis nach ganz unten durchgereicht wird. Daher ist es unerlässlich unsere Interessen zu bündeln. Hierbei spielt für mich die RVG einen entscheidenden Faktor. Mit ihrem großen Einzugsgebiet ist die RVG  in der Lage, sich am Markt zu behaupten. Ein weiterer Vorteil ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der RVG. Gerade im Großviehbereich brauchen wir Verlässlichkeit beim Ein- und Verkauf der Tiere. Hinzu kommt das gute Fresser-Konzept, das die RVG uns anbietet. Ich kann mir meine gewünschten Fresser aussuchen, die zumeist von einem Fresseraufzüchter geliefert werden. 

 

 

 

Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich im Aufsichtsrat der RVG?

Benedikt Jeiler: Ich denke, wir Landwirte sollten das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen, bevor es andere tun. Mit der RVG verspreche ich mir auch, dass wir unser Tun auf den Höfen ehrlich und authentisch gegenüber der Bevölkerung darstellen können. Als einzelner Landwirt ist es sonst eher schwierig, die Informationen und Vorgehensweisen zu vermitteln. Des Weiteren finde ich es interessant, die wirtschaftlichen Zusammenhänge in der RVG zu erfahren und daran aktiv mitzuwirken. Es ist gleichzeitig spannend, aber auch verantwortungsvoll die Entwicklung der RVG zu begleiten.

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Wie war`s früher in der Viehvermarktung, wie ist es heute, und wo läuft die Entwicklung hin?

Benedikt Jeiler: Was ich von früher mitbekommen habe ist, dass der Viehhändler auf dem Hof kam und sich ein Bild von den zur Vermarktung angebotenen Tieren machte. Danach wurde der Preis verhandelt und mit Handschlag besiegelt. Das war meist eine sehr intensive Verhandlung. Heute gestaltet sich die Vermarktung recht einfach. Wir haben Abnahmeverträge mit entsprechenden Bonuszahlungen mit dem Schlachthof geschlossen. Diese Verträge haben den Vorteil, dass die Vermarktung risikofreier abläuft. Der Vermarktungspreis wird für einen längeren Zeitraum festgeschrieben. In der heutigen Zeit unterscheiden sich gute von schlechteren Betrieben nicht mehr hauptsächlich vom Verhandlungsgeschick, sondern vielmehr von den erreichten Leistungen im Stall. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die RVG weiter so erfolgreich ihren Weg geht. Die RVG ist finanziell gut aufgestellt, was in der heutigen Zeit auch gewährleistet sein muss. Ich hoffe, dass wir die Vermarktung, gerade im Bereich Tierwohl, noch intensiver in die Öffentlichkeit bringen können. Besonders im Bereich Rindfleisch gibt es noch große Reserven, die es zu erschließen gilt. 

Persönliches von mir:

Am 18.06.1982 bin ich in Münster geboren. Von 1999 bis 2002 absolvierte ich die landwirtschaftliche Ausbildung. Die Fachschule für Agrarwirtschaft in Münster besuchte ich von 2004 bis 2006. Diese verließ ich mit dem Titel „staatlich geprüfter Landwirt“. Im Jahr 2013 habe ich den landwirtschaftlichen Betrieb von meinem Vater übernommen. Ich bewirtschafte ihn mit meiner Frau und meinen zwei Söhnen in der dritten Generation. Die Arbeit als selbstständiger Landwirt empfinde ich als sehr abwechslungsreich.

RVG - Raiffeisen Viehvermarktung GmbH am 07.09.2017